E-Mail ist das älteste Werkzeug im Geschäftsalltag – und das am häufigsten missbrauchte. Ohne technische Schutzmassnahmen kann jeder Absender behaupten, in deinem Namen zu schreiben. Genau das passiert täglich: Rechnungen mit geänderter IBAN, angebliche Zahlungsaufforderungen der Geschäftsleitung, Phishing an deine Kunden.
Die drei Bausteine
SPF (Sender Policy Framework) legt fest, welche Server im Namen deiner Domain E-Mails versenden dürfen. Alles andere wird als verdächtig markiert.
DKIM (DomainKeys Identified Mail) signiert jede ausgehende Nachricht kryptografisch. Empfänger können prüfen, ob die E-Mail unterwegs verändert wurde.
DMARC verbindet beides zu einer Richtlinie: Was soll mit E-Mails geschehen, die die Prüfung nicht bestehen? Ablehnen, in Quarantäne verschieben – und an wen wird rapportiert?
Warum jetzt?
Google und Microsoft verschärfen die Zustellregeln laufend: Wer ohne korrekte Authentifizierung versendet, landet zunehmend im Spam – oder wird gar nicht mehr zugestellt. Für Unternehmen heisst das: Mailhardening ist keine Kür mehr, sondern Voraussetzung dafür, dass die eigene Post ankommt.
Unser Vorgehen
- Analyse der bestehenden DNS-Einträge und aller Versandwege (Newsletter-Tools, Scanner, Fachanwendungen)
- Schrittweise Einführung – erst beobachten (Monitoring-Modus), dann verschärfen
- Überwachung der DMARC-Reports, damit legitime Versender nicht blockiert werden
Eine Domain ohne DMARC ist wie ein Briefpapier, das jeder nachdrucken darf. Die Einrichtung dauert wenige Stunden – der Schaden eines erfolgreichen Betrugsfalls ein Vielfaches.
Möchtest du wissen, wie gut deine Domain geschützt ist? Wir prüfen das im Rahmen unseres IT-Checks – melde dich bei uns.